Darmkrebsfrüherkennung

Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart in den westlichen Industrieländern. In Deutschland erkranken pro Jahr rund 35.000 Menschen neu. Die Rate der Todesfälle sinkt seit den siebziger Jahren kontinuierlich, dennoch bleibt es die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache. Dabei ist die Diagnose Darmkrebs vermeidbar. Denn Darmkarzinome entwickeln sich fast immer aus Polypen, die - rechtzeitig entdeckt - problemlos entfernt werden können. Selbst wenn bereits Krebstumore entstanden sind, die sich noch im Frühstadium befinden, sind sie heilbar.

Um so wichtiger ist es, die Krebs-Früherkennungsuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen regelmäßig wahrzunehmen.

 

Menschen mit erhöhtem Darmkrebsrisiko sind:

  • Personen, die an einer langwierigen Entzündung der Dickdarmschleimhaut (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) leiden;
  • Menschen mit Darmpolypen
  • Menschen, in deren Familie bereits Darmkrebs aufgetreten ist
  • Patienten mit anderen Krebserkrankungen
  • Menschen, die fettreich, eiweißreich und ballaststoffarm essen
  • Übergewichtige mit Bewegungsmangel
  • Nikotinabhängige
  • Ältere Menschen

Ein Dickdarm- oder Mastdarmkarzinom benötigt zum Wachsen einen recht langen Zeitraum, manchmal sogar Jahrzehnte. Das Gefährliche ist, dass man dies meist lange Zeit nicht bemerkt. Denn Schmerzen bereitet die Erkrankung in der Regel erst in einem fortgeschrittenen Stadium. Es gibt jedoch Warnzeichen, die man nicht ignorieren sollte: das Auftreten von Blut oder Schleim im Stuhl, Veränderungen der Stuhlgewohnheiten, häufiger Durchfall oder Verstopfung können auf einen Darmtumor zurückzuführen sein. Zudem kann längerandauernde Blässe und Blutarmut sowie unfreiwilliger Gewichtsverlust und Kräfteverfall auf eine Krebserkrankung im Darm hinweisen. Treten solche Symptome auf, sind die Ursachen daher unbedingt mit einem Arzt abzuklären.

 

 

 

 

 

 

Das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, steigt nach dem 50. Lebensjahr deutlich an. Alle gesetzlich Versicherten im Alter von 50 bis 54 Jahren  können ihren Stuhl einmal jährlich auf okkultes (nicht sichtbares) Blut untersuchen lassen.

Männer können ab dem Alter von 50 Jahren, Frauen ab dem Alter von 55 Jahren zweimal eine Vorsorge-Darmspiegelung durchführen lassen. Zwischen den beiden Untersuchungen müssen zehn Jahre Abstand liegen.

Alternativ zur Darmspiegelung können gesetzlich Versicherte ab 55 Jahren alle zwei Jahre einen Stuhlest auf verborgenes Blut im Stuhl wählen. Wenn Blut im Stuhl entdeckt wurde und eine Darmspiegelung nötig ist, wird diese von der Krankenkasse bezahlt.Eine Darmspiegelung ist zuverlässiger als der Stuhltest, außerdem können Polypen oder Krebsvorstufen bei der Untersuchung sofort entfernt werden.


Donnerstag ist impftag!

Es werden ausschießlich feste Termine dafür vergeben. Zu diesen Zeiten kann dann vorübergehend leider keine normale Sprechstunde stattfinden, weil wir entsprechend Zeit und Räume verplanen müssen.

Bitte kommen Sie auch nicht unangemeldet in die Praxis, außer es handelt sich um einen dringenden medizinischen Notfall, denn es werden sonst zu viele Menschen geichzeitig in der Praxis sein.

Donnerstag-Nachmittag und an allen anderen Tagen erreichen Sie uns natürlich wie gewohnt.

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

wir freuen uns sehr, dass die Impfkampagne endlich Fahrt aufnimmt und wir für unsere Patient*innen Impfungen gegen COVID-19 anbieten können.

Das stellt natürlich nicht nur uns, sondern auch Sie vor organisatorische Herausforderungen - gerade bei kurzfristigen Termin-Angeboten durch uns in einer allgemein turbulenten Zeit. Bisher hat das großartig funktioniert. Wir möchten uns daher herzlich bei Ihnen für Ihre Kooperation und die schon gezeigte Termintreue bedanken und zugleich darum bitten, genau so weiter zu machen. Nur so schaffen wir es zusammen.
Von einer Androhung etwaiger Schadensersatzforderungen oder „Kautionen“ für nicht wahrgenommene Termine sehen wir aber derzeit und auch zukünftig ab. Denn wir finden: Vertrauen und Kooperation lässt sich nicht erzwingen. Darüber hinaus werfen derartige Forderungen auch für uns als Arztkolleginnen und -kollegen regelmäßig wettbewerbliche Fragen auf und benachteiligen aus unserer Sicht auch Sie als Patient und Verbraucher. Wichtig ist: Benachrichtigen Sie uns bitte, wenn Sie bereits Impftermine oder schon Impfungen erhalten haben - ob über das Impfzentrum, Ihren Arbeitgeber oder anderswo oder wenn Sie einen mit uns vereinbarten Termin zum Impfen nicht einhalten können.
Wir freuen uns auf einen möglichst „impfstarken“ Sommer.
Ihr Team der Schwanenpraxis.

 

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