Testungen Gedächtnis-, Denk- und Konzentrationsstörungen


Der Begriff Demenz fasst verschiedene Erkrankungen zusammen, die alle mit einem Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit und einer Persönlichkeitsveränderung einhergehen. Die wohl bekannteste Form der Demenz ist die Alzheimer Krankheit.

 

Das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, steigt im hohen Alter stark an. Sind nur etwa zwei Prozent aller Menschen zwischen 65 und 69 Jahren davon betroffen, steigt die Anzahl der Dementen bei den 80- bis 84-Jährigen auf zehn bis 17 Prozent an. Bei den über 90-Jährigen sind es sogar über 30 Prozent. Schätzungsweise leben in Deutschland etwa 1,2 Millionen Menschen mit Demenz. Jährlich erkranken 250.000 Menschen allein in Deutschland neu. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Zahl der Demenzerkrankungen verdoppeln, weil der Anteil alter Menschen an der Gesamtbevölkerung zunimmt.

 

Bei einer Demenz nehmen vor allem die Gedächtnisleistung und das Denkvermögen ab. Betroffene haben Schwierigkeiten, neue gedankliche Inhalte aufzunehmen und wiederzugeben. Allerdings bedeutet eine Vergesslichkeit allein noch keine Demenz, sondern kann zum normalen Alterungsprozess gehören oder ein Symptom einer ganz anderen, bisher noch nicht erkannten Erkrankung sein.

 

Darum sollte es das Ziel sein, die Ursachen von Gedächtnisstörungen beim älteren Patienten möglichst früh zu erfassen. So können z.B. Verwirrtheitszustände durch eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse ausgelöst werden. Eine rechtzeitige medikamentöse Gabe führt in den meisten Fällen zu einer Rückbildung der psychischen Veränderungen.

 

Nur die rechtzeitige Diagnose einer Demenz ermöglicht den Einsatz medizinischer Maßnahmen, um die Eigenständigkeit und die intellektuellen Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten und Pflegebedürftigkeit hinauszuschieben.

 

Wir führen in unserer Praxis standardisierte Testverfahren zur Früherkennung einer demenziellen Erkrankung (wie Alzheimer-Demenz) durch. Neben der Krankheitsvorgeschichte, der körperlichen Untersuchung sowie diverser Laboruntersuchungen können diese Testverfahren die klinischen Daten (z.B. psychische Veränderungen, nachlassendes Hirnleistungsvermögen, krankhafte Laborbefunde) wesentlich bereichern und präzisieren, weil mit ihrer Hilfe neurologische Defizite in den Bereichen Sprache, Orientierungsvermögen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis aufgedeckt werden können.

 

Die Durchführung und Auswertung dieser Tests nimmt einige Zeit in Anspruch. Daher sollten Sie uns bei der Terminvereinbarung dringend vorab mitteilen, dass Sie Beratung und Untersuchungen zum Thema Demenz wünschen.

 

Gedächtnis ist die Fähigkeit,

sich das zu merken,

was man vergessen möchte“

 

Daniel Gélin

 

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