Antrag auf Feststellung einer Schwerbehinderung

Den Grad der Behinderung stellt das zuständige Versorgungs­amt auf Antrag der Betroffenen fest.

Hierfür wird in der Regel eine Stellungnahme oder Gutachten des Hausarztes angefordert. Sehr hilfreich ist es dafür, wenn Sie diesen herunterladbaren Fragebogen ausdrucken und, möglichst schon vorab, ausgefüllt bei uns abgeben. Das erleichtert uns die Erledigung Ihres Anliegens enorm:

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Pat.fragebogen für GdB.pdf
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Sagen Sie uns und behandelnden Fach­ärzten, dass Sie den Ausweis beantragen wollen. Sie müssen Ihre Ärzte im Antrag nennen und von der Schwei­gepflicht entbinden, damit sie dem Amt Auskunft erteilen dürfen. Bitten Sie Ihre Ärzte um Befundbe­richte, Labor­werte und sons­tige Unterlagen.

Nennen Sie im Antrag nicht nur die „Haupt­behin­derung“, sondern alle Krankheiten und Einschränkungen. Je aussagekräftiger Ihr Antrag, desto besser kann das Amt prüfen. Legen Sie ein Pass­foto für den Ausweis bei, wenn Sie mit einem hohen Grad der Behin­derung rechnen.

Senden Sie medizi­nische Unterlagen nie im Original. Kopieren Sie den ausgefüllten Antrag einmal komplett, bevor Sie ihn abschi­cken. Das erleichtert Ihnen die Arbeit, falls Rück­fragen kommen.

Und zuletzt: Haben Sie Geduld. Oft dauert es Monate, bis Sie den Fest­stellungs­bescheid erhalten. Wenn Sie mit diesem nicht einverstanden sind, legen Sie inner­halb eines Monats Wider­spruch ein.

 

Ob jemand den Schwerbehinderten­ausweis bekommt und welche Vergüns­tigungen damit einhergehen, richtet sich nach dem festgestellten Grad der Behin­derung. Einige Beispiele:

Berufstätigen stehen bei einer Fünf-Tage-Woche fünf zusätzliche Urlaubs­tage im Jahr zu. Sie müssen keine Über­stunden machen. Sie können bei der Einkommensteuer einen Pausch­betrag zwischen 310 und 1 420 Euro im Jahr je nach Grad der Behin­derung geltend machen, mit den Merkzeichen H (hilf­los) oder Bl (blind) sogar 3 700 Euro. Sie dürfen abschlags­frei früher in Rente gehen. Sie genießen einen besonderen Kündigungs­schutz.

Der Schwerbehinderten­ausweis hilft auch, mobil zu bleiben. Auto­besitzer mit dem Merkzeichen aG (außergewöhnlich gehbehindert) zahlen beispiels­weise weniger oder gar keine Kfz-Steuer und dürfen auf Behinderten­park­plätzen parken, unter bestimmten Voraus­setzungen auch im Halte­verbot oder in Fußgängerzonen, wenn etwa keine anderen Park­plätze frei sind. Dazu benötigen sie einen blauen Park­ausweis, den sie bei der Straßenverkehrs­behörde am Wohn­ort beantragen können. Er gilt für alle europäischen Länder.

Der Schwerbehinderten­ausweis verhilft je nach bewil­ligtem Merkzeichen zu einer Senkung oder gar Befreiung von der Kfz-Steuer. Wer kein Auto hat, kann statt­dessen kostenlos oder ermäßigt öffent­liche Verkehrs­mittel nutzen. Die Frei­fahrt in Bus und Bahn muss extra beantragt werden. Dazu stellt das Versorgungs­amt ein „Beiblatt“ im Bank­kartenformat aus. Damit diese Karte als Fahr­schein gilt, muss jedes Jahr eine neue Wert­marke aufgeklebt werden.

Seit 1986 existiert der „Euro­schlüssel“, ein europa­weites Schließ­system, das körperlich beein­trächtigten Menschen kostenlos Zugang zu barrierefreien sanitären Anlagen verschafft. Der Einheits­schlüssel öffnet Auto­bahn- und Bahnhofs­toiletten, passt aber auch für öffent­liche WCs in Fußgängerzonen, Museen und Behörden. Schwerbehinderte können ihn für 23€ beim Club Behinderter und ihrer Freunde in Darmstadt bestellen.

 

 

Wir machen Urlaub!

 

Unsere Praxis ist geschlossen vom 2.8.-6.8.2021.

Vertretung machen die Praxen:

 

Dr. Brüser     Bahnhofstr. 5     Tel 02761-5051

Praxis am Imberg     Winterbergstr. 44      Tel 02761-1555

Dr Heinen/Dr. Daub     Kardinal von Galen Str. 20     Tel 02761-1228

 

Ab Montag den 9.8.21 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da!

 

 

Donnerstag ist impftag!

Es werden ausschießlich feste Termine dafür vergeben. Zu diesen Zeiten kann dann vorübergehend leider keine normale Sprechstunde stattfinden, weil wir entsprechend Zeit und Räume verplanen müssen.

Bitte kommen Sie auch nicht unangemeldet in die Praxis, außer es handelt sich um einen dringenden medizinischen Notfall, denn es werden sonst zu viele Menschen geichzeitig in der Praxis sein.

Donnerstag-Nachmittag und an allen anderen Tagen erreichen Sie uns natürlich wie gewohnt.

Der Wegfall der Priorisierung und besondere Impfaktionen im Impfzentrum führen dazu, dass inzwischen nicht mehr unbedingt beide Impfungen am gleichen Impfort stattfinden. Grundsätzlich freuen wir uns über jeden, der vollständig geimpft ist, ganz egal wo und mit welchem Impfstoff. Wenn Sie jedoch bei uns einen Termin für die zweite Impfung erhalten haben und die Impfung zwischenzeitlich anderswo durchgeführt wurde, ist es sehr wichtig, dass Sie uns darüber benachrichtigen, so dass wir vernünftig planen können.

Wenn Sie Ihren Termin bei uns nicht rechtzeitg absagen, nehmen Sie einer anderen Patientin oder einem anderen Patienten die Chance auf einen Impftermin und wir haben am Ende des Impftages den für Sie vorgesehehen Impfstoff vorbereitet und müssen diesen unter Umständen entsorgen, wenn wir kurzfristig niemanden finden, der eben mal schnell zum Impfen kommen kann.

Von einer Androhung etwaiger Schadensersatzforderungen oder „Kautionen“ für nicht wahrgenommene Termine, was derzeit zunehmend diskutiert wird, sehen wir zur Zeit ab und setzen auf Ihre Umsicht und Kooperation .

In unserer Praxis erhalten Sie ein Impfzertifikat.

Das Impfzertifikat mit QR-Code wird Ihnen als Papierfassung ausgehändigt und Sie können es auf Wunsch auch auf einem mobilen Gerät speichern. Hierfür müssen Sie eine geeignete App herunterladen: CovPass-App oder Corona-Warn-App.

Das digitale COVID-Zertifikat der EU wird in allen EU-Mitgliedstaaten anerkannt.

Wenn Sie die erste oder beide Impfungen im Impfzentrum oder in einer anderen Praxis erhalten haben, benötigen wir zur Ausstellung des Zertifikates Ihren Impfausweis und Ihren Personalausweis.

 

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