Reiseberatung / Reiseimpfungen


Außer der Durchführung von Reiseimpfungen sind vor einer Auslandsreise einige andere wichtige Dinge zu beachten. Auch darüber beraten wir Sie gerne.

 

Reiseapotheke

 

In jedem Fall sollten Sie eine sog. Reiseapotheke mit in den Urlaub nehmen. Eine Reiseapotheke sollte möglichst viele Fälle von Reisekrankheiten bekämpfen bzw. versorgen können.

  • Heftpflaster
  • Wundschnellverband, Mullbinden
  • Brandwunden-Verbandtuch
  • Mull-Kompressen
  • Verbandschere
  • Sicherheitsnadel
  • Rettungsdecke
  • Sonnenschutzmittel
  • Insektenschutzmittel
  • Ihre üblichen (Dauer)Medikamente, z.b. gegen Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, usw.)
  • Medikamente gegen Durchfall, Sonnenbrand, Allergien, Verbrennungen, Prellungen, Verstauchungen, Insektenstiche

Reisekrankenversicherung

 

Mit einigen Ländern der Welt besteht ein Sozialabkommen mit Deutschland (u.a. die EU Staaten). Mittels eines Auslandskrankenscheins ist man hierdurch in den entsprechenden Ländern versichert.

 

Da jedoch meist nur ein geringer Teil (bevorzugt bei Krankentransporten) des im von Ihnen im voraus bezahlten Betrages für die Rettung / Behandlung zurückerstattet wird, ist es ratsam, eine Reisekrankenverischerung abzuschließen.

In einigen Fällen ist diese bereits bei Kreditkartenverträgen (etc.) mit beinhaltet.

 

Beschränkungen in diesen Versicherungen gibt es bei Regionen und Altersstufen.

 

Auch mit abgeschlossener Reisekrankenverischerung gilt: Das Geld wird gegen Beleg zurückerstattet. Bezahlt werden Medikamente, Arzt- und Krankenhauskosten und evtl. Rücktransport.

 

Bitte erkundigen Sie sich gegebenfalls bei Ihrer Krankenkasse und Ihrem Reisebüro, wie weit Sie über diese abgesichert sind und welcher zusätzliche Schutz für Sie erforderlich ist.

 

Reiseunfallversicherung

 

Eine Reiseunfallversicherung ist lediglich eine Ergänzung zu einer bereits vorhandenen Unfallversicherung fürs Inland.

Sie beinhaltet Geldzahlungen bei Verletzungen und Tod im Ausland.

 

Bitte erkundigen Sie sich gegebenenfalls bei Ihrer Versicherung oder Ihrem Reisebüro, wie weit eine Reisunfallversicherung für Sie sinnvoll ist.

 

Bei Reisen ins Ausland sind häufig eine Reihe spezieller Impfungen empfehlenswert und zum Teil auch vorgeschrieben. Nicht immer werden die Kosten für Reiseimpfungen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Viele Ersatzkrankenkassen und Betriebskrankenkassen zahlen aber inzwischen Auslandsreiseimpfungen wie gegen Hepatitis sowie die Malariaprophylaxe. Wie sich Ihre Krankenkasse dabei verhält, erfahren Sie im Internet unter: www.crm.de/krankenkassen/kk_tabelle_kassen.htm.

 

Wenn Sie also eine Auslandseise planen, verabreden Sie bitte frühzeitig (wenn möglich mindestens 6 Monate vorher) einen Beratungstermin bei uns. Auch die in Deutschland üblichen Impfungen sollten bei einer geplanten Auslandsreise auf dem aktuellen Stand sein. Häufig sind mehrere Impfungen oder Auffrischimpfungen erforderlich, die nicht immer gleichzeitig verabreicht werden können. Außerdem dauert es eine gewisse Zeit bis nach der Impfung ein ausreichender Schutz aufgebaut ist.

 

Zu den Auslands- oder Reiseimpfungen zählen z. B.:

  • Gelbfieber
  • Meningokokken
  • Poliomyelitis
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B
  • Typhus
  • Cholera
  • Tollwut
  • FSME
  • Japanische Encephalitis
  • Malaria

Länderspezifiche Informationen zu den Impfempfehlungen, der Malariasituation, den Gesundheitsrisiken, akuten Gesundheitsmeldungen, Botschaften und medizinischen Einrichtungen finden Sie u.a. hier: http://www.fit-for- travel.de/ueber_300_reiseziele.thtml

                                                                                                                                                  Stand 26.9.2020

Liebe Patienten,  

bei der COVID-19-Pandemie handelt es sich weltweit um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle war in Deutschland seit etwa Mitte März bis Anfang Juli rückläufig, danach nahmen die Fallzahlen über einige Wochen zu und haben sich in den letzten Wochen wieder etwas stabilisiert. Es kommt weiterhin bundesweit zu größeren und kleineren Ausbruchsgeschehen, insbesondere im Zusammenhang mit Feiern im Familien- und Freundeskreis und bei Gruppenveranstaltungen. Auch Reiserückkehrer, insbesondere in den jüngeren Altersgruppen, haben zu dem Anstieg der Fallzahlen im Juli und August beigetragen. Nach wie vor gibt es keine zugelassenen Impfstoffe und die Therapie schwerer Krankheitsverläufe ist komplex und langwierig. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland weiterhin als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html

Eine erneute Verschärfung der Situation, besonders in Anbetracht der bevorstehenden Erkältungssaison, kann nur vermieden werden, wenn sich die gesamte Bevölkerung weiterhin engagiert und die Hygieneregeln einhält:

  • Verzichten Sie aufs Händeschütteln und Umarmungen.
  • Waschen Sie häufig und lange genug mit Seife Ihre Hände.
  • Tragen Sie einen Mund-Nasenschutz, wenn Sie einen Mindestabstand von 1,5 bis 2 m nicht einhalten können.
  • Desinfizieren Sie Ihre Hände zwischendurch/unterwegs mit Handdesinfektionsmittel.
  • Husten und niesen Sie in die Ellbeuge oder halten Sie ein Papiertaschentuch vor Mund und Nase und entsorgen Sie das Tuch anschließend sofort im Müll.
  • Halten Sie Abstand von erkennbar erkrankten Personen.
  • Vermeiden Sie Menschenansammlungen, Großveranstaltungen oder längere Aufenthalte in geschlossenen Räumen mit vielen/fremden Menschen, z.B. Restaurants.
  • Reisen Sie nicht in Gebiete, in denen vermehrt Infektionen gemeldet wurden.

Für unsere Praxis gilt nach wie vor:

Kommen Sie bitte nicht ohne vorherige telefonische Anmeldung in unsere Praxis. Alle, die unangemeldet in der Praxis erscheinen, müssen wir leider bitten, wieder nach Hause zu gehen und zu einem vereinbarten Zeitpunkt wiederzukommen. Die Übertragung der Viren erfolgt beim Niesen, Husten, Sprechen, Küssen oder Händeschütteln. Wenn Sie also in einem solchen Fall die Arztpraxis aufsuchen, gefährden Sie – sofern Sie infiziert sind – alle anderen Patienten, insbesondere aber Ältere und chronisch Erkrankte. Wir müssen durch gezielte Terminplanung dafür sorgen können, dass sich nicht zu viele Patienten gleichzeitig in der Praxis befinden.

 

Bitte schützen Sie sich selbst, Mitpatienten und unser Personal, indem Sie einen Mundschutz tragen, wenn Sie die Praxis betreten und mindestens 1,5 m Abstand einhalten und einen Mundschutz tragen, wenn Sie die Praxis betreten. Ein einfacher Mund-Nasen-Schutz aus Stoff oder ein um Mund und Nase gebundenes Halstuch ist hierfür ausreichend.

 

Wenn sich bereits 3 Personen vor der Anmeldung, bzw. 4 Personen im Wartezimmer befinden, müssen wir Sie bitten draußen zu warten. Sie können dies gerne im Pavillon neben der Praxis tun, so lange auch dort die Mindestabstände gewahrt werden. Dienstags und Donnerstags nachmittags, wenn die Infektsprechstunde stattfindet, nutzen wir dafür den Pavillon und müssen Sie leider bitten draußen zu warten, bis Sie an der Reihe sind. Erfahrungsgemäß kommt es hier nicht zu langen Wartezeiten.

 

Bei SARS-CoV-2-Infektionen reicht das Spektrum von leichten Beschwerden wie trockenem Husten, Schnupfen, Kratzen im Hals, Fieber und Abgeschlagenheit bis hin zu schweren Symptomen wie hohes Fieber, starkes Krankheitsgefühl, Schmerzen im Brustkorb und Atemnot und es kommt hin und wieder auch zu untypischen Symptomen wie Durchfall, Hautausschlägen, Hautverfärbungen oder neurologischen Störungen wie Geruchs- oder Geschmacksverlust. Eine Unterscheidung zwischen einem einfachen grippalen Infekt und einer SARS-CoV-2-Infektion ist allein aufgrund der Beschwerden nicht möglich.

 

Wenn Sie unter solchen Symptomen leiden oder wenn Sie Kontakt zu einer an COVID-19 erkrankten Person hatten oder wenn Ihre Corona-Warn-App ein erhöhtes Risiko gemeldet hat, ist es wichtig, dass Sie zunächst zu Hause bleiben.
Nehmen Sie unbedingt erst telefonisch oder per E-Mail  mit uns Kontakt auf.

Wir werden dann klären, wann eine ärztliche Untersuchung stattfinden kann und ggf. eine Testung durchführen. Dafür haben wir an zwei Tagen in der Woche eine Infektsprechstunde jeweils am Ende der Sprechstundenzeit,  Dienstag und Donnerstag ab 17:00 Uhr, eingerichtet.

 

Bis zum Erhalt des Abstrichergebnisses, sollten Sie konsequent Ihre Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum reduzieren und die Hygieneregeln (s.o.) streng einhalten.

 

Wenn Sie lediglich Kontaktperson sind oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, aber selbst keine Symptome haben, sollten Sie sich beim Gesundheitsamt melden. Das Gesundheitsamt kann ggfs. eine Quarantäne anordnen, so dass Sie von der Arbeit frei gestellt werden können, wenn Homeoffice o.ä. nicht möglich ist.

 

Eine spezifische Therapie gegen das Virus steht nicht zur Verfügung. Die meisten Infektion verlaufen zum Glück sehr milde, etwa 80% der Infizierten entwickeln lediglich leichte Symptome. Nur bei sehr wenigen Patienten kommt es zu schwerwiegenden Verläufen. Diese Menschen gehören ins Krankenhaus.

Alle anderen, also Patienten mit leichten bis mäßigen Beschwerden, sollten ihren Infekt in Ruhe in häuslicher Isolation auskurieren.

   

Medikamentenbestellungen können Sie uns telefonisch, über unseren Anrufbeantworter oder per Mail durchgeben.

 

Die Rezeptausgabe findet Montag, Dienstag und Donnerstag von 13:30 - 15:00 Uhr, Mittwoch und Freitag von 12:00 - 13:00 Uhr außen am 2. Fenster links von unserer Eingangtür statt. Bitte kommen Sie nicht in die Praxis hinein, sondern direkt zum Fenster.

 

Risikopatienten sollten mit Ihrer Apotheke absprechen, dass man Ihnen Ihre Medikamente nach Hause bringt.

Zur Risikogruppe zählen:

- ältere Menschen mit Vorerkrankungen wie Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Nieren

- Patienten mit unterdrücktem Immunsystem, z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken (z.B. Cortison)

- Menschen mit Krebserkrankungen

 

Die internationalen Risikogebiete finden Sie hier:

RKI - Coronavirus SARS-CoV-2 - Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete