Blutuntersuchungen


Die Aufgabe des Blutes ist es, jede einzelne Zelle des Körpers mit Brennstoffen aus der Nahrung, Sauerstoff, Vitaminen und Hormonen als chemischen Botenstoffen zu versorgen. Gleichzeitig entsorgt das Blut die Abfallstoffe und das Kohlendioxid aus den Zellen. Teile des Blutes (weiße Blutkörperchen) vernichten Eindringlinge wie Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten, indem sie Antikörper zu deren Bekämpfung produzieren.

 

Mit einer Blut- oder Laboruntersuchung kann eine Vielzahl von Werten bestimmt werden. Viele Krankheiten oder Entzündungszeichen kann der Arzt schnell und zuverlässig durch diese Untersuchungen erkennen. Auch Veränderungen der Blutsalze, der Schilddrüsenwerte oder Störungen im Zucker- und Fettstoffwechsel sind verlässlich nachweisbar. Spezielle Tests (wie z.B. ein PSA-Test) können sogar Hinweise auf bestimmte Krebsarten liefern.

 

Nur zehn bis zwanzig Milliliter Blut reichen aus, um fast alle diese Werte zu bestimmen.

Das Ergebnis liegt in der Regel am nächsten Tag vor, in dringenden Notfällen bereits am Nachmittag des gleichen Tages.

 

Blutabnahmen werden nach vorheriger Absprache täglich zwischen 7.30 und 9.00 Uhr durchgeführt. Bitte am Abend vor der Blutabnahme keine fettreiche Mahlzeit und am Morgen vor der Blutabnahme nichts mehr essen. Gegen einen Schluck Wasser ist nichts einzuwenden.

 

                                                                                                                                                  Stand 8.8.2020

Liebe Patienten,    

bei der COVID-19-Pandemie handelt sich um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Weltweit nimmt die Anzahl der Fälle weiterhin zu. Die Anzahl der neu übermittelten Infektionen war in Deutschland seit etwa Mitte März bis Anfang Juli rückläufig, seitdem steigt die Fallzahl wieder stetig an. Es kommt auch zunehmend wieder zu einzelnen Ausbruchsgeschehen, die erhebliche Ausmaße erreichen können. Der Zuwachs ist in vielen Bundesländern zu beobachten, mehr als 60% der neu übermittelten Fälle sind auf Anstiege in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg zurückzuführen. Bundesweit gibt es viele kleinere Geschehen in verschiedenen Landkreisen, die in unterschiedlichen Zusammenhängen stehen, z.B. größeren Feiern im Familien- und im Freundeskreis, Freizeitaktivitäten, Arbeitsplätzen, aber auch in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen. Hinzu kommt, dass COVID-19-Fälle zunehmend unter Reiserückkehrern identifiziert werden.

Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland daher derzeit weiterhin insgesamt als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch.

Die aktuelle Entwicklung ist beunruhigend und wird vom RKI weiter sehr genau beobachtet. Eine weitere Verschärfung der Situation muss unbedingt vermieden werden. Das gelingt nur, wenn sich die gesamte Bevölkerung weiterhin engagiert, z.B. indem die Abstands- und Hygieneregeln konsequent eingehalten werden und Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden.

 

Für unsere Praxis gilt nach wie vor:

Kommen Sie bitte nicht ohne vorherige telefonische Anmeldung in unsere Praxis. Alle, die unangemeldet in der Praxis erscheinen, müssen wir leider bitten, wieder nach Hause zu gehen und zu einem vereinbarten Zeitpunkt wiederzukommen. Wir müssen durch gezielte Terminplanung dafür sorgen können, dass sich nicht zu viele Patienten gleichzeitig in der Praxis befinden.

 

Bitte schützen Sie sich selbst, Mitpatienten und unser Personal, indem Sie mindestens 1,5 m Abstand einhalten und einen Mundschutz tragen, wenn Sie die Praxis betreten. Ein einfacher Mund-Nasen-Schutz aus Stoff oder ein um Mund und Nase gebundenes Halstuch ist hierfür ausreichend.

 

Wenn sich bereits 3 Personen vor der Anmeldung, bzw. 4 Personen im Wartezimmer befinden, müssen wir Sie bitten draußen zu warten oder zu einem späteren Zeitpunkt wiederzukommen.

 

Bei SARS-CoV-2-Infektionen reicht das Spektrum von leichten Beschwerden wie trockenem Husten, Schnupfen, Kratzen im Hals, Fieber und Abgeschlagenheit bis hin zu schweren Symptomen wie hohes Fieber, starkes Krankheitsgefühl, Schmerzen im Brustkorb und Atemnot und es kommt hin und wieder auch zu untypischen Symptomen wie Durchfall, Hautausschlägen, Hautverfärbungen oder neurologischen Störungen wie Geruchs- oder Geschmacksverlust. Eine Unterscheidung zwischen einem einfachen grippalen Infekt und einer SARS-CoV-2-Infektion ist allein aufgrund der Beschwerden nicht möglich.

Wenn Sie unter solchen Symptomen leiden oder wenn Sie Kontakt zu einer an COVID-19 erkrankten Person hatten oder wenn Ihre Corona-Warn-App ein erhöhtes Risiko gemeldet hat, nehmen Sie unbedingt telefonisch mit uns Kontakt auf.

Wir werden dann ggf. eine Testung veranlassen/durchführen. Bis zum Erhalt des Ergebnisses, sollten Sie konsequent Ihre Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum reduzieren und die Hygieneregeln (Abstand, Händewaschen, Hust- und Niesregeln) streng einhalten.

Außerdem sollten Sie sich beim Gesundheitsamt melden. Das Gesundheitsamt kann ggf. eine Quarantäne anordnen, so dass Sie von der Arbeit frei gestellt werden können, wenn Homeoffice o.ä. nicht möglich ist.

Wir haben an zwei Tagen in der Woche eine Infektsprechstunde jeweils am Ende der Sprechstundenzeit,  Dienstag und Donnerstag ab 17:00 Uhr, eingerichtet. Bitte melden Sie sich auch hierfür in jedem Fall telefonisch an.

Eine spezifische Therapie gegen das Virus steht nicht zur Verfügung. Die meisten Infektion verlaufen zum Glück sehr milde, etwa 80% der Infizierten entwickeln lediglich leichte Symptome. Nur bei sehr wenigen Patienten kommt es zu schwerwiegenden Verläufen. Diese Menschen gehören ins Krankenhaus.

Alle anderen, also Patienten mit leichten bis mäßigen Beschwerden, sollten ihren Infekt in Ruhe in häuslicher Isolation auskurieren.

   

Medikamentenbestellungen können Sie uns telefonisch, über unseren Anrufbeantworter oder per Mail durchgeben.

 

Die Rezeptausgabe findet täglich von 12-13:00 Uhr, sowie Montag, Dienstag und Donnerstag von 17-18:00 Uhr

am 2. Fenster links von unserer Eingangtür statt. Bitte kommen Sie nicht in die Praxis hinein, sondern direkt zum Fenster.

 

Risikopatienten sollten mit Ihrer Apotheke absprechen, dass man Ihnen Ihre Medikamente nach Hause bringt.

Zur Risikogruppe zählen:

- ältere Menschen mit Vorerkrankungen wie Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Nieren

- Patienten mit unterdrücktem Immunsystem, z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken (z.B. Cortison)

- Menschen mit Krebserkrankungen

 

Die internationalen Risikogebiete finden Sie hier:

RKI - Coronavirus SARS-CoV-2 - Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete