Bonga-Schule

1976 gründete Dr. Reichenbach mit seinem Studienfreund Professor Reinhard Andreesen die „Initiative Lesotho e.V.“ in Südafrika und unterstützte dort die Arbeit von zwei Krankenschwestern. Von ihm akquirierte Spendengelder flossen in den Aufbau kleiner „Clinics“, die als Untersuchungs- und Behandlungsräume dienten, in die Beschaffung von Medikamenten und Impfstoffen und in die Ausbildung junger Menschen als Lehrer, Krankenschwester und Handwerker.

Seit 1999 unterstützt Dr. Reichenbach mit seinem Freund den Aufbau der Bongaschule in einer entlegenen Region des Zululandes. Derzeit werden dort etwa 1200 Schüler von der Grundschule bis zum Gymnasium unterrichtet. Aus einer Schulbaracke wurden gemauerte Klassenzimmer, und im Laufe der Zeit kamen ein Physik-, Chemie- und Computerraum sowie eine Bücherei hinzu. Außerdem entstanden Verwaltungsgebäude und zwei Toilettenanlagen. Seit 2008 werden ehemalige Bongaschüler mit Stipendien an südafrikanischen Universitäten gefördert.


Schulpartnerschaft mit dem SGO

Dr. Reichenbach initiierte 2002 eine Schulpartnerschaft zwischen dem Städtischen Gymnasium Olpe (SGO) und der Bongaschule. So führen Schüler, Eltern und Lehrer zahlreiche Aktionen durch, mit deren Erlösen die Bongaschule unterstützt wird.

Weiterhin regte Dr. Reichenbach ein Projekt für eine Lehrlingsausbildung von Bongaschülern an. So wurde der Aufbau einer Werkstatt geplant, der dank großzügiger Spenden und privater Initiativen 2013 fertiggestellt werden konnte. Für die jungen Menschen sind diese Projekte eine Chance, dem Teufelskreis aus Armut und fehlenden Bildungschancen zu entkommen.


Alle Infos hier: http://www.bongaschule.de/

 

                                                                                                                                                  Stand 21.05.2020

Liebe Patienten,    

 

die COVID-19-Pandemie erfordert beinahe täglich Anpassungen an die Empfehlungen und das Vorgehen in medizinischen wie auch in nicht-medizinischen Bereichen. Was zu Beginn noch richtig war, ist vielleicht heute schon nicht mehr sinnvoll oder nicht mehr ausreichend. Wir versuchen Sie hier mit allen für Sie wichtigen Informationen auf dem aktuellen Stand zu halten.

 

Die in der Corona-Epidemie eingeführte Ausnahmeregelung, dass bei Atemwegsinfektionen nach telefonischer Rücksprache Krankschreibungen für bis zu 7 Tage möglich ist (eventuell einmalige Verlängerung um eine weitere Woche), wurde zunächst bis 31. Mai verlängert. 

Bei SARS-CoV-2-Infektionen reicht das Spektrum von leichten Beschwerden wie trockener Husten, Schnupfen, Kratzen im Hals, Fieber und Abgeschlagenheit bis hin zu schweren Symptomen wie hohes Fieber, starkes Krankheitsgefühl, Schmerzen im Brustkorb und Atemnot und es kommt hin und wieder auch zu untypischen Symptomen wie Durchfall oder neurologischen Störungen. Eine Unterscheidung zwischen einem einfachen grippalen Infekt und einer SARS-CoV-2-Infektion ist allein aufgrund der Beschwerden nicht möglich. Das Risiko, dass sich alte, schwerkranke oder immungeschwächte Patienten, die dringend auf die hausärztliche Versorgung angewiesen sind, in der Praxis infizieren, wenn zeitgleich Menschen mit grippalen Symptomen und damit einer möglichen COVID-19-Infektion im Wartezimmer oder den Praxisräumen anwesend sind, ist sehr hoch.

 

Daher gilt für unsere Praxis:

Kommen Sie bitte auf keinen Fall ohne vorherige telefonische Anmeldung in unsere Praxis. Alle, die unangemeldet in der Praxis erscheinen, müssen wir leider bitten, wieder nach Hause zu gehen und zu einem vereinbarten Zeitpunkt wiederzukommen. Wir müssen durch gezielte Terminplanung dafür sorgen können, dass sich nicht zu viele Patienten gleichzeitig in der Praxis befinden.

 

Bitte schützen Sie sich selbst, Mitpatienten und unser Personal, indem Sie mindestens 1,5 m Abstand einhalten und einen Mundschutz tragen, wenn Sie die Praxis betreten.

Ein einfacher Mund-Nasen-Schutz aus Stoff oder ein um Mund und Nase gebundenes Halstuch ist hierfür ausreichend.

 

Wenn sich bereits 3 Personen vor der Anmeldung, bzw. 4 Personen im Wartezimmer befinden, müssen wir Sie leider bitten draußen zu warten oder zu einem späteren Zeitpunkt wiederzukommen.

 

Wenn Sie unter akuten Atemwegssymptome (Husten, Schnupfen, Halsweh, Fieber usw.) leiden, sollte geklärt werden, ob eine Infektion mit COVID-19 vorliegt.

Wir beraten Sie  gern telefonisch und klären dabei, ob bei Ihnen eine Testung auf eine Corona-Infektion sinnvoll ist oder nicht. In diesem Fall senden wir ein entsprechendes Überweisungsformular an das Gesundheitsamt, welches sich mit Ihnen in Verbindung setzen wird.

Ohne Überweisung durch einen Arzt wird grundsätzlich kein Abstrich entnommen. Fahren Sie also auf keinen Fall dort hin, ohne vorher mit uns zu sprechen, und kontaktieren Sie auch nicht von sich aus das Gesundheitsamt telefonisch. Das blockiert unnötig deren Telefonleitungen, denn man wird Ihnen dort die gleiche Auskunft geben.

Prinzipiell sollten nur Menschen getestet werden, die Symptome aufweisen. Wenn Sie lediglich Kontakt mit einem nachgewiesen Infizierten hatten, aber symptomfrei sind, wird der Test eine Infektion nicht anzeigen.

Bedenken Sie außerdem:

Ob ein Abstrich gemacht wird oder ob dieser positiv oder negativ ausfällt, ändert überhaupt nichts daran, dass Sie zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen auf ein Minimum reduzieren sollten - gerade dann, wenn Sie befürchten, sich infiziert zu haben.  Das Abstrichergebnis sagt lediglich aus, ob Sie zum Zeitpunkt des Abstrichs "coronafrei" waren oder nicht. Wenn Sie jedoch nicht zu Hause geblieben sind, könnten Sie sich in der Zwischenzeit bis zum Erhalt des Ergebnisses längst auch irgendwo anders infiziert oder selbst andere angesteckt haben.

 

Wann, warum und wie Testung auf Sars-CoV-2?

 

PCR (Nasen-/Rachenabstrich):

Der PCR-Test weist das Virus selbst oder Virusbestandteile in Atemwegssekreten eines akut Erkrankten nach und ist dabei im Prinzip sehr zuverlässig. In der frühen Phase der Infektion befindet sich das Virus hauptsächlich in den oberen Atemwegen, also im Rachen und in der Nase. Einige Tage nach Beginn der Symptome ist das Virus bereits nur noch in den unteren Atewegsbereichen nachweisbar, zum Beispiel im Hustensekret. Wenn diese Zeiträume nicht beachtet werden, kann es zu falsch-negativen Ergebnissen kommen. Auch eine falsche Durchführung ( zum Beispiel Abstrichstelle nicht ausreichend tief im Rachen, nicht aureichend Sekretgewinnung) oder fehlerhafter Transport oder Lagerung kann die Ergebnisse verfälschen.

 

Antikörpertests (Blut aus der Armvene):

Während einer durchgemachten Infektion bildet der Erkrankte in der Regel Antikörper gegen das Virus.

Für Sars-CoV-19 gilt: Immunglobulin G (IgG) ist etwa 3 Wochen nach einer Infektion nachweisbar und zeigt eine überstandene Infektion an.

Immunglobulin A (IgA)  steigt nach einer Infektion zwar früher an (etwa 2 Wochen nach der Ansteckung), ist aber auch bei etlichen anderen Virusinfektionen erhöht und damit sehr ungenau.

Eine akute Infektion mit dem Coronavirus ist mit einem Antikörpertest nicht nachweisbar. Der Test lässt lediglich eine Aussage zu, ob jemand die Infektion bereits durchgemacht hat. Ob der Nachweis von spezifischen IgG im Blut auch bedeutet, dass dieser Mensch in der Folge immun ist gegen das Virus, wie lange diese Immunität tatsächlich anhält oder ob er noch andere Menschen anstecken kann, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht sicher beurteilbar.

Anrikörpertests sind daher vorwiegend ein epidemilogisches Instrument, um die Durchseuchung in der Bevölkerung festzustellen und entsprechende medizinische, soziale und wirtschaftliche Massnahmen abzuleiten. Für den einzelnen Patienten haben sie nur sehr geringen Wert.

 

Kommerzielle oder im Internet erhältliche (Schnell-)Tests (Blut aus der Fingerkuppe):

Vor den im Internet angebotenen Schnelltests für Privatpersonen, die ein Ergebnis innerhalb von zehn Minuten versprechen, raten Experten ab. Ihre Zuverlässigkeit ist äußert fraglich, sodass man sich auf das Ergebnis keinesfalls verlassen darf.

 

Ein positives oder negatives Abstrich- oder Testergebnis ändert nichts an der Therapie und nichts an den Hygieneregeln.

Eine spezifische Therapie gegen das Virus steht nicht zur Verfügung. Ein Teil der Infizierten entwickelt gar keine, etwa 80% lediglich leichte Symptome. Nur bei sehr wenigen Patienten kommt es zu schwerwiegenden Verläufen. Diese Menschen gehören ins Krankenhaus und wir alle sollten dazu beitragen, dass die medizinischen Einrichtungen deren Versorgung auch leisten können, indem wir sie nicht unnötig belasten.

Alle anderen, also Patienten mit leichten bis mäßigen Atemwegsbeschwerden, sollten ihren Infekt in Ruhe in häuslicher Isolation auskurieren, damit niemand sonst angesteckt wird. Halten Sie uns in dieser Zeit, wenn nötig täglich, per Telefon oder Mail darüber auf dem Laufenden, wie es Ihnen geht, damit wir unsere Empfehlungen individuell anpassen können.

Für Patienten mit leichten bis mäßigen Atemwegssymptomen, die nicht innerhalb weniger Tage abklingen, haben wir eine spezielle Infektsprechstunde eingerichtet. Diese findet bis auf Weiteres  Dienstag und Donnerstag ab 16:00 Uhr statt. Eine telefonische Voranmeldung ist hierfür ebenfalls unbedingt erforderlich.

   

Medikamentenbestellungen können Sie uns telefonisch, über unseren Anrufbeantworter oder per Mail durchgeben.

Ihre Rezepte oder sonstige vorbestellte Formulare können Sie noch bis Ende Mai zu den unten angegebenen Zeiten am Nachtdienstschalter der ehemaligen Schwanenapotheke, Westfälische Strasse 18 abholen.

Ab 1.6.2020 können Sie voraussichtlich Ihre vorbestellten Rezepte und Formulare wieder direkt in unserer Praxis abholen, und zwar täglich 12-13:00Uhr, sowie Montag, Dienstag und Donnerstag 17-18:00 Uhr.

 

Risikopatienten sollten mit Ihrer Apotheke absprechen, dass man Ihnen Ihre Medikamente nach Hause bringt.

Zur Risikogruppe zählen:

- ältere Menschen mit Vorerkrankungen wie Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Nieren

- Patienten mit unterdrücktem Immunsystem, z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken (z.B. Cortison)

- Menschen mit Krebserkrankungen

 

Wir als Ihre Ärzte und das Schwanenpraxis-Team tun alles, was in unserer Macht steht, um diese Krise in den Griff zu bekommen - so wie Wissenschaftler, Mediziner und Pflegende überall in der Welt in anderen Praxen und Krankenhäusern, Gesundheitsämtern und Institutionen. Aber das alleine wird nicht reichen. Vernunft, Besonnenheit und Rücksichtnahme jedes Einzelnen sind jetzt von größter Wichtigkeit. Wir zählen auf Sie!

 

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 Ungewöhnliche Zeiten erfordern kreative Ideen:

Im Zeitraum 23.03.2020 bis 31.5.2020, können Sie bestellte Rezepte, Überweisungen, AU-Bescheinigungen und alle weiteren vorbestellten Formulare am

Notdienstschalter der ehemaligen Schwanen-Apotheke

Westfälische Str. 18 in Olpe

zu folgenden Zeiten abholen:

Montag bis Freitag täglich von 13:00-14:00 Uhr und zusätzlich
Montag, Dienstag, Donnerstag von 17:00-18:00 Uhr.

So können Sie Kontakte innerhalb unserer Praxis vermeiden und durch Abstandhalten sich und andere schützen.

Wir freuen uns sehr, dies in Kooperation mit unseren Nachbarn, der Praxis am Imberg, und freundlicher Unterstützung von Dr. Gerd Franke (Lindenapotheke) und Hr. Ulf Ullenboom (Apotheke am Markt) anbieten zu können.

Bestellen Sie

Rezepte, Überweisungen, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen

telefonisch oder über unseren Anrufbeantworter:

02761-902996

Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Namen zu nennen.