Machen wir doch einfach das Beste daraus!

Natürlich mag keiner gern diese Mund-Nasen-Schutzmasken tragen - auch Ärzte und MFA haben lieber Freiheit um Mund und Nase herum.

Aber wir wollen natürlich unsere Patienten schützen und deswegen tragen wir, trägt jeder Chirurg im OP,  der Zahnarzt bei der Behandlung, jede Schwester, die an infektionsgefährdeten Patienten arbeitet, und auch der Tätowierer immer schon völlig selbstverständlich und klaglos eine Schutzmaske.

 

In Zeiten von COVID-19 kommt es nun nicht mehr nur auf Ärzte und Pflegepersonal, sondern auf jeden einzelnen an. Auch wenn einfache Papiermasken und selbstgenähte Modelle keinen 100%igen Schutz bieten können, so behindern sie doch eine Verbreitung der Viren beim Sprechen, Husten und Niesen und  reduzieren damit das Risiko andere Menschen anzustecken.

 

Seit die Maskenpflicht in Geschäften, Praxen und öffentlichem Nah- und Fernverkehr eingeführt wurde, haben wir viele Klagen gehört und einige Menschen fühlen sich gar "in Ihren Grundrechten eingeschränkt".

Aus unserer Sicht aber bringt die Maskenpflicht in unserer Praxis auf jeden Fall mehr Sicherheit - mehr Schutz für unsere Riskopatienten, mehr Schutz für unser Personal und für die Ärzte und mehr Schutz für Sie alle.

 

Genau deswegen möchten wir all denen danken - und das sind zum Glück die allermeisten von Ihnen - die diese Regelung einfach selbstverständlich akzeptieren.

 

Und dabei staunen wir immer wieder über Ihre Kreativität und freuen uns an den hübschen, eleganten, lustigen und originellen Masken, mit denen Sie in unsere Praxis kommen. Wir präsentieren Ihnen hier mit Begeisterung unsere

Schwanenpraxis-Masken-Parade:

Danke an alle, die wir fotografieren durften und dürfen! Wir freuen uns auf Ergänzungen ...

 

Heute beim Check-up einen kleinen Schatz entdeckt - und die Botschaft ist aktueller denn je!

Wer mehr dazu wissen möchte:

https://www.aerzteblatt.de/archiv/173215/125-Jahre-Diphtherieheilserum-Das-Behring-sche-Gold

https://www.spektrum.de/magazin/die-ausrottung-der-pocken/823065

Schlimme Zeiten?

Ja, diese COVID-19-Pandemie ist schlimm. Für viele Menschen sind diese Wochen angstbesetzt und mit Einschränkungen verbunden. Viele fürchten um ihre Gesundheit und die ihrer Lieben, nicht wenige sorgen sich um ihre finanzielle Sicherheit, den Erhalt ihrer Jobs oder gar die Existenz ihres Unternehmens und wieder andere müssen sich mutig der Ansteckungsgefahr stellen an ihren Arbeitsplätzen in Arztpraxen, Krankenhäusern, in den Pflege- und Betreuungseinrichtungen, an den Kassen der Lebensmittelgeschäfte und in all den anderen "systemrelevanten" Berufen, ohne die wir nicht versorgt wären.

Wir alle müssen unsere sozialen Kontakte massiv beschränken, Hochzeiten werden abgesagt, wichtige Prüfungen verschoben, Beerdigungen nur noch im allerengsten Familienkreis durchgeführt. Nichts ist mehr so, wie es bisher immer war. Und keiner kann uns sagen, wie lange die Beschränkungen bestehen bleiben und wie es danach weitergeht. Das alles ist schlimm, unzweifelhaft.

Aber wenn wir einmal den Blick abwenden von unseren Ängsten, Sorgen und Einschränkungen, dann passiert gerade auch viel Gutes in der Welt.

Menschen helfen sich gegenseitig, Junge kaufen für die Älteren ein, man sorgt sich umeinander, zeigt Solidarität, singt und musiziert gemeinsam von den Balkonen und zeigt damit den anderen: Du bist mir nicht egal, ich möchte, dass es Dir gut geht und ich bin für Dich da.

Und sehr, sehr viele Menschen werden kreativ, drehen aufmunternde Videos, organisieren Hilfsangebote, nähen Mundschutzmasken, teilen Tipps und Ideen in den sozialen Medien, sorgen für Information, Kurzweil und Spass - was für ein Glück haben wir, dass uns dies möglich ist.

Auch in der Schwanenpraxis erleben wir beinahe täglich Hillfsbereitschaft, Rücksicht, Mitdenken, freundliche Worte und nette Gesten.

Und weil wir uns so darüber freuen, möchten wir diese Dinge gern mit Ihnen allen teilen:

 

11.3.2020

Herr S. war der Erste!

Kurz bevor die ersten Corona-Infektionen im Kreis Olpe registriert wurden und uns klar wurde, dass uns bei weitem nicht genug Schutzmaterial zur Verfügung steht, um für die zu erwartende Erkrankungswelle gewappnet zu sei, erschien Herr S. in unserer Praxis und überreichte uns ein Paket mit FFP2-Atemschutzmasken mit den Worten:

"Ich finde es wichtig, dass meine Ärzte und das medizinische Personal geschützt werden."

Wir haben uns sehr gefreut über diese freundliche und fürsorgliche Geste.

 

 

 

 

 

15.3.2020

Irgendwie ein bisschen wie Weihnachten

 

Fr B. brachte uns Kaffee und Kuchen und zwei Pakete Handschuhe!

Leider haben wir kein Foto - aber wir haben uns wirklich gefreut!

 

 

17.3.2020

Teilen macht Freude!

 

Die Tochter unserer Patientin Fr. W. teilte ihre mühsam ergatterten Schätze mit uns und überließ uns zwei Fläschchen von ihrem Hand-Desinfektions-Gel und ein Rezept zum Selbstanmischen von Desinfektionsmittel, als sie hörte, dass keines mehr lieferbar ist.

 

 

 

 

 

22.3.2020

 

Dann hat unsere Chefin für uns gebastelt!

11 Helferinnen, 3 Ärzte -

da musste eine nachhaltigere Lösung her als Einmal-Gesichtsmasken.

Von einem Internetvideo des Oberarztes der Notaufnahme des Görlitzer Klinikums inspiriert,

entstanden diese Visiere, die uns und Patienten vor Tröpfcheninfektion schützen.

 

 

Anfangs vielleicht ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber schließlich zählt, was (wer) drunter ist, oder?

Die perfekte Ergänzung zu unseren Gesichtschutzvisieren!

Zwar gibt es keine Schutzkleidung auf dem Markt,

aber wir haben FFP2/3-Vlies, schwanenpraxisroten Stoff - und tolle Patienten:

 

Frau Jessica Köster nähte für jeden einzelnen von uns jeweils 2 Mundschutze in Praxisfarbe mit FFP-Vlies-Einlegefach - das war richtig viel Arbeit!

Und sie sind so schick geworden, nicht wahr?

 

 

 

DanKe!!!

 

23.3.2020

Eine tolle Idee und Kooperation mit der Praxis am Imberg!

Wir haben uns mit unserer Nachbarpraxis zusammengetan und eine Rezept- und Formular-Ausgabe in der ehenmaligen Schwanenapotheke organisiert.

Dort können vorbestellte Rezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen am Apotheken-Nachtschalter abgeholt werden, was das Infektionsrisiko für Patienten und Praxispersonal deutlich reduziert.

Eine große Hilfe ist uns dabei unsere "Praxis-Fee", Psychologie-Studentin Felicitas Ackva, die sich bereit erklärt hat, den größten Teil der Ausgabe-Dienste für die Schwanenpraxis zu übernehmen.

 

26.3.2020

Lecker!

Das Team haben wir aufgeteilt.

Im Wechsel stellen sich aktuell je ein Arzt und das halbe MFA-Team der Patientenversorgung in der Praxis, während die anderen im Homeoffice bereit stehen und derweil gut auf sich aufpassen - so ist die medizinische Versorgung auch im Falle eines Falles gesichert.

Das Homeoffice-Team versorgt uns vorzüglich mit Nervennahrung!

 

 

 

 

 

 

 

3.4.2020

 

Belohnung

Nach einer anstrengenden Arbeitswoche brachte uns Fr. H. am Freitag 10€ und den Auftrag:

"Holen Sie sich etwas Leckeres zum Frühstück!"

Das haben wir natürlich sehr gerne getan!

 

6.4.2020

Nähkünstlerin

 

Frau Ackva hat Stoff in schwanenpraxisrot und FFPII/III-Vlies bestellt.

Daraus näht Jessica Köster für uns alle schicken und virensicheren Mundschutz.

Wir freuen uns sehr.

 

6.4.2020

 

7.4.2020

 

Und alles, was zählt, ist unbezahlbar.

Merci, liebe Familie Melcher.

Wir sind gerne für Sie alle da.

 

7.4.2020

Schöne Überraschung

Da macht man morgens ahnungslos die Haustür auf und findet so etwas:

Dankeschön, Fr. B.!

Danke!

Mit so einem freundlichen Dankeschön wird der Tag gleich noch ein bisschen besser.

 

8.4.2020

 

Noch mehr Kooperationen

Unsere Gesichtsschutzvisiere haben sich im Praxisalltag bewährt und es gibt immer mehr Nachfragen, wo man diese denn bekommen kann.

So haben wir uns einen Kooperationspartner gesucht: die Firma Zimmer Digital & Print aus Finnentrop. Sie stellt nach unserer Vorlage Schutzvisiere für uns und jedermann in guter Qualität her.

Hier gibt es nähere Infos für alle, die interessiert sind oder bestellen möchten:

https://cms.e.jimdo.com/app/se4067b1ad5291efe/pb8d642c9c76960af?safemode=0&cmsEdit=1

 

 

-----    Fortsetzung folgt  -----


Teambesprechung
Teambesprechung

Überreicht mit den Worten:

"Für die beste Praxis der Welt!"

 

Na, das hören wir doch gern!

Danke!!!

Ein bisschen Erkältungsprophylaxe

kann zur Zeit nicht schaden.

                Ein weiteres Praxis-Baby ist da:

      Klara Hochstein 

                              * 28.12.19

 

     Wir freuen uns über das neue Schwanenküken

               und gratulieren Helena, Stefan

                und dem großen Bruder Jakob

                            ganz herzlich!

Das Team der Schwanenpraxis

wünscht allen Patienten, Kollegen

und Freunden

ein gesundes und glückliches Jahr

2020!

Weihnachtsfeier 2019

 

 

 

Praxisausflug Oktober 1019

 

 

 

Kino mit den Schwanenpraxismädels

 

 

 

***Ein Jahr Schwanenpraxis!***

Ein neues Schwänchen ist angekommen:   

     Marie Nies

    *14.7.2019

 

               Wir freuen uns

         für Sabrina und Fabian

     und gratulieren ganz herzlich!

Hochzeit Kathi & Philipp 8.6.19

 

No one can whistle a symphony.

It takes an orchestra to play it. 

(Hallford E. Luccock)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und am Ende zählt doch immer, ob die Harmonie(n) stimmen. 

Das können wir! 

 

Bestes Team - als Schwanenpraxis  und beim Feiern! 

 

Herzlichen Glückwunsch an Kathi und Phillip und danke, dass wir bei Eurer wundervollen Hochzeitsfeier dabei sein durften!  

Weihnachtsfeier 2018

Praxismöbel-verspendeaktion

 

 

Der Blechschrank aus unserem ehemaligen EKG-Raum

hat ein neues Zuhause gefunden

und wir freuen uns besonders,

dass er zu einer Familie mit Kindern gekommen ist

und dort ein würdiges Plätzchen erhalten hat.

(Danke, liebe Familie Heynert, für das Foto)

 

 

 

Der Erlös aus der Praxismöbelverspendeaktion

wurde an die beiden Organisationen

Bonga-Schule

und

Weihnachstpäckchen für Kinder in Not, Sammelstelle Olpe,

übergeben und wird dort nun sicherlich viel Gutes bewirken.

Praxiseinweihung

Praxisumzug

30-jähriges Praxisjubiläum - Ausflug nach Bonn

Weihnachtsfeier 2017

                                                                                                                                                  Stand 21.05.2020

Liebe Patienten,    

 

die COVID-19-Pandemie erfordert beinahe täglich Anpassungen an die Empfehlungen und das Vorgehen in medizinischen wie auch in nicht-medizinischen Bereichen. Was zu Beginn noch richtig war, ist vielleicht heute schon nicht mehr sinnvoll oder nicht mehr ausreichend. Wir versuchen Sie hier mit allen für Sie wichtigen Informationen auf dem aktuellen Stand zu halten.

 

Die in der Corona-Epidemie eingeführte Ausnahmeregelung, dass bei Atemwegsinfektionen nach telefonischer Rücksprache Krankschreibungen für bis zu 7 Tage möglich ist (eventuell einmalige Verlängerung um eine weitere Woche), wurde zunächst bis 31. Mai verlängert. 

Bei SARS-CoV-2-Infektionen reicht das Spektrum von leichten Beschwerden wie trockener Husten, Schnupfen, Kratzen im Hals, Fieber und Abgeschlagenheit bis hin zu schweren Symptomen wie hohes Fieber, starkes Krankheitsgefühl, Schmerzen im Brustkorb und Atemnot und es kommt hin und wieder auch zu untypischen Symptomen wie Durchfall oder neurologischen Störungen. Eine Unterscheidung zwischen einem einfachen grippalen Infekt und einer SARS-CoV-2-Infektion ist allein aufgrund der Beschwerden nicht möglich. Das Risiko, dass sich alte, schwerkranke oder immungeschwächte Patienten, die dringend auf die hausärztliche Versorgung angewiesen sind, in der Praxis infizieren, wenn zeitgleich Menschen mit grippalen Symptomen und damit einer möglichen COVID-19-Infektion im Wartezimmer oder den Praxisräumen anwesend sind, ist sehr hoch.

 

Daher gilt für unsere Praxis:

Kommen Sie bitte auf keinen Fall ohne vorherige telefonische Anmeldung in unsere Praxis. Alle, die unangemeldet in der Praxis erscheinen, müssen wir leider bitten, wieder nach Hause zu gehen und zu einem vereinbarten Zeitpunkt wiederzukommen. Wir müssen durch gezielte Terminplanung dafür sorgen können, dass sich nicht zu viele Patienten gleichzeitig in der Praxis befinden.

 

Bitte schützen Sie sich selbst, Mitpatienten und unser Personal, indem Sie mindestens 1,5 m Abstand einhalten und einen Mundschutz tragen, wenn Sie die Praxis betreten.

Ein einfacher Mund-Nasen-Schutz aus Stoff oder ein um Mund und Nase gebundenes Halstuch ist hierfür ausreichend.

 

Wenn sich bereits 3 Personen vor der Anmeldung, bzw. 4 Personen im Wartezimmer befinden, müssen wir Sie leider bitten draußen zu warten oder zu einem späteren Zeitpunkt wiederzukommen.

 

Wenn Sie unter akuten Atemwegssymptome (Husten, Schnupfen, Halsweh, Fieber usw.) leiden, sollte geklärt werden, ob eine Infektion mit COVID-19 vorliegt.

Wir beraten Sie  gern telefonisch und klären dabei, ob bei Ihnen eine Testung auf eine Corona-Infektion sinnvoll ist oder nicht. In diesem Fall senden wir ein entsprechendes Überweisungsformular an das Gesundheitsamt, welches sich mit Ihnen in Verbindung setzen wird.

Ohne Überweisung durch einen Arzt wird grundsätzlich kein Abstrich entnommen. Fahren Sie also auf keinen Fall dort hin, ohne vorher mit uns zu sprechen, und kontaktieren Sie auch nicht von sich aus das Gesundheitsamt telefonisch. Das blockiert unnötig deren Telefonleitungen, denn man wird Ihnen dort die gleiche Auskunft geben.

Prinzipiell sollten nur Menschen getestet werden, die Symptome aufweisen. Wenn Sie lediglich Kontakt mit einem nachgewiesen Infizierten hatten, aber symptomfrei sind, wird der Test eine Infektion nicht anzeigen.

Bedenken Sie außerdem:

Ob ein Abstrich gemacht wird oder ob dieser positiv oder negativ ausfällt, ändert überhaupt nichts daran, dass Sie zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen auf ein Minimum reduzieren sollten - gerade dann, wenn Sie befürchten, sich infiziert zu haben.  Das Abstrichergebnis sagt lediglich aus, ob Sie zum Zeitpunkt des Abstrichs "coronafrei" waren oder nicht. Wenn Sie jedoch nicht zu Hause geblieben sind, könnten Sie sich in der Zwischenzeit bis zum Erhalt des Ergebnisses längst auch irgendwo anders infiziert oder selbst andere angesteckt haben.

 

Wann, warum und wie Testung auf Sars-CoV-2?

 

PCR (Nasen-/Rachenabstrich):

Der PCR-Test weist das Virus selbst oder Virusbestandteile in Atemwegssekreten eines akut Erkrankten nach und ist dabei im Prinzip sehr zuverlässig. In der frühen Phase der Infektion befindet sich das Virus hauptsächlich in den oberen Atemwegen, also im Rachen und in der Nase. Einige Tage nach Beginn der Symptome ist das Virus bereits nur noch in den unteren Atewegsbereichen nachweisbar, zum Beispiel im Hustensekret. Wenn diese Zeiträume nicht beachtet werden, kann es zu falsch-negativen Ergebnissen kommen. Auch eine falsche Durchführung ( zum Beispiel Abstrichstelle nicht ausreichend tief im Rachen, nicht aureichend Sekretgewinnung) oder fehlerhafter Transport oder Lagerung kann die Ergebnisse verfälschen.

 

Antikörpertests (Blut aus der Armvene):

Während einer durchgemachten Infektion bildet der Erkrankte in der Regel Antikörper gegen das Virus.

Für Sars-CoV-19 gilt: Immunglobulin G (IgG) ist etwa 3 Wochen nach einer Infektion nachweisbar und zeigt eine überstandene Infektion an.

Immunglobulin A (IgA)  steigt nach einer Infektion zwar früher an (etwa 2 Wochen nach der Ansteckung), ist aber auch bei etlichen anderen Virusinfektionen erhöht und damit sehr ungenau.

Eine akute Infektion mit dem Coronavirus ist mit einem Antikörpertest nicht nachweisbar. Der Test lässt lediglich eine Aussage zu, ob jemand die Infektion bereits durchgemacht hat. Ob der Nachweis von spezifischen IgG im Blut auch bedeutet, dass dieser Mensch in der Folge immun ist gegen das Virus, wie lange diese Immunität tatsächlich anhält oder ob er noch andere Menschen anstecken kann, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht sicher beurteilbar.

Anrikörpertests sind daher vorwiegend ein epidemilogisches Instrument, um die Durchseuchung in der Bevölkerung festzustellen und entsprechende medizinische, soziale und wirtschaftliche Massnahmen abzuleiten. Für den einzelnen Patienten haben sie nur sehr geringen Wert.

 

Kommerzielle oder im Internet erhältliche (Schnell-)Tests (Blut aus der Fingerkuppe):

Vor den im Internet angebotenen Schnelltests für Privatpersonen, die ein Ergebnis innerhalb von zehn Minuten versprechen, raten Experten ab. Ihre Zuverlässigkeit ist äußert fraglich, sodass man sich auf das Ergebnis keinesfalls verlassen darf.

 

Ein positives oder negatives Abstrich- oder Testergebnis ändert nichts an der Therapie und nichts an den Hygieneregeln.

Eine spezifische Therapie gegen das Virus steht nicht zur Verfügung. Ein Teil der Infizierten entwickelt gar keine, etwa 80% lediglich leichte Symptome. Nur bei sehr wenigen Patienten kommt es zu schwerwiegenden Verläufen. Diese Menschen gehören ins Krankenhaus und wir alle sollten dazu beitragen, dass die medizinischen Einrichtungen deren Versorgung auch leisten können, indem wir sie nicht unnötig belasten.

Alle anderen, also Patienten mit leichten bis mäßigen Atemwegsbeschwerden, sollten ihren Infekt in Ruhe in häuslicher Isolation auskurieren, damit niemand sonst angesteckt wird. Halten Sie uns in dieser Zeit, wenn nötig täglich, per Telefon oder Mail darüber auf dem Laufenden, wie es Ihnen geht, damit wir unsere Empfehlungen individuell anpassen können.

Für Patienten mit leichten bis mäßigen Atemwegssymptomen, die nicht innerhalb weniger Tage abklingen, haben wir eine spezielle Infektsprechstunde eingerichtet. Diese findet bis auf Weiteres  Dienstag und Donnerstag ab 16:00 Uhr statt. Eine telefonische Voranmeldung ist hierfür ebenfalls unbedingt erforderlich.

   

Medikamentenbestellungen können Sie uns telefonisch, über unseren Anrufbeantworter oder per Mail durchgeben.

Ihre Rezepte oder sonstige vorbestellte Formulare können Sie noch bis Ende Mai zu den unten angegebenen Zeiten am Nachtdienstschalter der ehemaligen Schwanenapotheke, Westfälische Strasse 18 abholen.

Ab 1.6.2020 können Sie voraussichtlich Ihre vorbestellten Rezepte und Formulare wieder direkt in unserer Praxis abholen, und zwar täglich 12-13:00Uhr, sowie Montag, Dienstag und Donnerstag 17-18:00 Uhr.

 

Risikopatienten sollten mit Ihrer Apotheke absprechen, dass man Ihnen Ihre Medikamente nach Hause bringt.

Zur Risikogruppe zählen:

- ältere Menschen mit Vorerkrankungen wie Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Nieren

- Patienten mit unterdrücktem Immunsystem, z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken (z.B. Cortison)

- Menschen mit Krebserkrankungen

 

Wir als Ihre Ärzte und das Schwanenpraxis-Team tun alles, was in unserer Macht steht, um diese Krise in den Griff zu bekommen - so wie Wissenschaftler, Mediziner und Pflegende überall in der Welt in anderen Praxen und Krankenhäusern, Gesundheitsämtern und Institutionen. Aber das alleine wird nicht reichen. Vernunft, Besonnenheit und Rücksichtnahme jedes Einzelnen sind jetzt von größter Wichtigkeit. Wir zählen auf Sie!

 

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Häusliche Isolierung- wie geht das?
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 Ungewöhnliche Zeiten erfordern kreative Ideen:

Im Zeitraum 23.03.2020 bis 31.5.2020, können Sie bestellte Rezepte, Überweisungen, AU-Bescheinigungen und alle weiteren vorbestellten Formulare am

Notdienstschalter der ehemaligen Schwanen-Apotheke

Westfälische Str. 18 in Olpe

zu folgenden Zeiten abholen:

Montag bis Freitag täglich von 13:00-14:00 Uhr und zusätzlich
Montag, Dienstag, Donnerstag von 17:00-18:00 Uhr.

So können Sie Kontakte innerhalb unserer Praxis vermeiden und durch Abstandhalten sich und andere schützen.

Wir freuen uns sehr, dies in Kooperation mit unseren Nachbarn, der Praxis am Imberg, und freundlicher Unterstützung von Dr. Gerd Franke (Lindenapotheke) und Hr. Ulf Ullenboom (Apotheke am Markt) anbieten zu können.

Bestellen Sie

Rezepte, Überweisungen, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen

telefonisch oder über unseren Anrufbeantworter:

02761-902996

Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Namen zu nennen.